Winterzeit heißt Training in der Dunkelheit

Wer im Frühjahr einen Marathon laufen möchte, sollte in der Winterzeit die Grundlage für zukünftige Laufsaison schaffen. Nur leider ist dies bei den Bedingungen nicht ganz so leicht. Während man im Sommer noch problemlos um 21:00 Uhr eine gemütliche Runde beim Sonnenuntergang drehen kann, heißt es nun in der Dunkelheit Kilometer zu machen. Dies wirkt sich bei mir auch auf meine Motivation aus. Ich muss mich überwinden, um um 20 Uhr noch in die Laufklamotten zu wechseln, um anschließend die beleuchteten Wege in der Stadt bei kaltem Wind und Regen zu durchqueren.

Ich bin und bleibe ein Sommermensch. So ein Lauf durch Felder bei 25 Grad macht irgendwie mehr Spaß. Aber wenn der Marathon im April erfolgreich beendet werden soll, dann muss ich raus.
Ganz wichtig ist, die richtige Kleidung und Ausrüstung. Man sagt, dass man die Kleidung auf ca. 10 Grad über der tatsächlichen Temperatur ausgerichtet sein soll. Durch die höhere Körperwärme im Laufen kann man schnell zu warm angezogen sein.

Im Winter spielt das Thema Sicherheit eine ganz besonders wichtige Rolle. Ich laufe daher nur mit Lauf-Warnweste, Blinklichtern und ab und zu mit einer Stirnlampe. Darüber hinaus ist es auch vorteilhaft, wenn die Laufkleidung bereits Reflektoren hat. So können Euch andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig erkennen und ihr könnt euch auf das Laufen konzentrieren.

Ich nutze die Winterzeit zusätzlich für Bauchmuskel- und Stabilitätsübungen, um so ebenfalls auf die zukünftigen Belastungen im Training und Wettkampf vorbereitet zu sein.