35. Vattenfall Berliner Halbmarathon 2015

Zum dritten Mal lief ich den Berliner Halbmarathon. Nach dem ich 2009 und 2010 mit Freunden den Rundkurs in Berlin gelaufen bin, ging ich diesmal alleine an den Start. Bei den letzten Starts konnte ich den Lauf immer mit den Besuchen der Auswärtsspiele des BVB im Berliner Olympiastadion verknüpfen. Diesmal haben wir den Rennen zum Familienausflug gemacht. Das erste Mal, dass mich meine Kinder am Straßenrand angefeuert haben.

Aufgrund der fehlenden bzw. veralteten Referenzzeiten startete ich aus dem letzten Block. Bei kühlen Temperaturen zogen 30.000 Läuferinnen und Läufern durch die Straßen Berlins. Vorbei am Berliner Dom, durch das Brandenburger Tor und an weiteren wichtigen Berliner Wahrzeichen zog sich die fast unendliche lange Schlange der Teilnehmer.

Trotz des wenigen Trainings lief es soweit ganz gut. Nach 54:57 Minuten erreichte ich die 10km-Marke. Der Lauf über den Kurfürstendamm mit den vielen Zuschauern am Seitenrand spornt jeden Läufer an. Ich führte ein internes Duell mit einer Dänin, die mich pausenlos überholte und dann wieder zurückfiel. Ob sie oder ich so inkonstant gelaufen bin, kann ich gar nicht sagen.

Die Kräfte hatte ich mir zum Glück so eingeteilt, dass ich am Ende sogar einen langen Endspurt hinlegen konnte und bei 01:57:59 die Ziellinie erreichte. Im Vergleich zu den vorherigen Läufen in Berlin war dies die langsame Zeit, aber es sollte ja auch erst der sportliche Beginn der Laufsaison werden.

Den nicht so fitten Zustand meines Körpers, bzw. die lange Pause habe ich dann ein paar Tage später spüren dürfen. Während der Gartenarbeit setze mich dann ein Hexenschuss aus. Nun kannte ich meine Grenzen und Aufgaben für die nächsten Wochen.

Nicht nur Ausdauer trainieren, sondern auch regelmäßig Kräftigungsübungen durchführen.

Platz 8654
Platz (Altersklasse: M35) 1270
5 km 00:27:29
10 km 00:54:57
15 km 01:23:06
HM 01:57:59

Fotoquelle: http://www.berliner-halbmarathon.de/news-und-media/pressebereich/