14. METRO GROUP Marathon Düsseldorf 2016

Olympianorm verpasst, Minimalziel erreicht

Was im Herbst möglich ist, werde ich doch auch im Frühjahr schaffen, dachte ich. Und so meldete ich mich zum METRO GROUP Marathon in Düsseldorf an. Die Planung war gemeinsam mit Jockel die 42km durch die Straßen Düsseldorfs zu bewältigen.

Vorbereitung auf dem Laufband

Winterzeit ist aber nicht meine Trainingszeit. Das Laufen in der Dunkelheit bei Nieselregen, Schnee und kalten Temperaturen sind nicht meins. Zum Glück konnte ich einige Laufeinheiten in Rahmen der Frühjahrsmessen auf dem Laufband ausführen, doch am Ende wich das Trainingspensum vom Plan ab.

Wir starteten mit dem Ziel 3:55 laufen.

Die Abholung der Startunterlagen haben wir problemlos bereits am Samstag erledigt. Es hätte aber wahrscheinlich auch gereicht, die Unterlagen erst am Sonntag abzuholen, da die Schlangen bei der Ausgabe nicht wirklich lang waren.

Im Vergleich zum Marathon in Berlin läuft beim Marathon Düsseldorf vieles lockerer. Wirkt zwischendurch sogar etwas chaotisch.

Start am Rhein bei Sonnenschein

Die 16.000 Läufer verteilten sich auf 5 Blöcke. Anders als in Berlin, wo jeder Block strikt getrennt wurde, waren in Düsseldorf die Blöcke nur durch Absperrband unterteilt. So fand die Einteilung in die Blöcke wohl eher auf dem Papier statt. Mit ist zumindest nicht aufgefallen, dass dort ernsthaft kontrolliert wurde.

Die ersten Meter liefen wir direkt am Rhein Richtung Messe, um dann anschließend teilweise in Schleifen durch Düsseldorf zu laufen.

Jockel und ich liefen fast durchgängig einen 5:20 Schnitt. Dies war eigentlich so nicht geplant, da wir das Tempo langsam steigern wollten. Das Tempo passte uns beiden jedoch hervorragend und so zogen wir es trotz sehr wechselnden Wetterbedingungen bis zum Ziel fast vollständig durch.

Positiv überrascht war ich von der Verpflegung am Straßenrand. Fast alle 5km gab es Wasser und Isotonische Getränke. Mit der Länge des Laufes wurde die Verpflegung dann um Bananen, Cola, Gels erweitert. Gefühlt waren es schon fast zu viele Verpflegungspunkte.

Die Strecke ist wirklich sehr gut zu laufen. Es gibt leichte Steigungen, bspw. vor Brücken, aber insgesamt ein recht flacher Lauf. Daher nutzen einige Läufer den Marathon Düsseldorf um sich für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu qualifizieren. Hendrik Pfeiffer erfüllte die Olympianorm und wird nun im Sommer für Deutschland an den Start gehen.

Wir verpassten die Olympianorm, erreichten aber unser Minimalziel. Bei 3:54:40 überquerten wir die Ziellinie.

Mit den Laufen im Frühjahr bin ich sehr zufrieden. Der Halbmarathon in Berlin und der Marathon Düsseldorf brachten gute Ergebnisse und somit auch eine gute Grundlage für die weiteren Wettkämpfe in diesem Jahr. Highlight wird der Marathon in Berlin sein. Mal sehen, mit welchem Ziel ich diesmal in Berlin an den Start gehen werde.

Platz 1270
Platz (Altersklasse: M40) 192
10 km 00:55:31 (00:55:31)
20 km 01:48:58 (00:53:27)
HM-1 01:57:35
30 km 02:46:18 (00:57:20)
40 km 03:42:46 (00:56:28)
42 km 03:54:40 (HM-2 01:57:05)