43. Internationaler Kamener Volks und Straßenlauf 2015

Manchmal liegt das Gute doch so nah. Vor genommen hatte ich es mir schon häufiger, aber dann doch nicht durchgezogen. Ein Halbmarathon direkt vor Ort, in meiner Heimat.
Fünf Wochen nach dem Halbmarathon in Berlin startete ich in heimischen Gefilden, um die bisherige Bestzeit für das Jahr 2015 zu verbessern.

Der Start des 43. Internationaler Kamener Volks und Straßenlaufs fand auf einen der Kunstrasenplätze des SUS Kaiserau statt. Bürgermeister Hupe grüßte alle Läufer und Läuferinnen und gab anschließend den Startschuss für die 21,0975 Kilometer. Insgesamt mussten 2 Runden zurückgelegt werden. Die ersten 2 Kilometer gingen durch Westick und anschließend über das Hohe Feld Richtung Südkamen. Diese Strecke bin ich früher regelmäßig mit dem Fahrrad gefahren, aber nie gelaufen. Die Runde durch Südkamen endete wieder auf der Strecke vom Hinweg und somit ging es wieder zum Fußballplatz.

Kurz nach dem Start schloss ich mich einer kleinen Gruppe an, die eigentlich nicht mein Wunschtempo lief. Wir liefen über den vorher geplanten Schnitt. Aber heute passte es. Als wir zum Ende der ersten Runde zum Platz kamen, konnte ich das Tempo weiterhalten und die Gruppe löste sich auf. Die zweite Runde lief also alleine und konnte den Abstand nach und nach vergrößern.
Auf den letzten Kilometern versuchte ich ein letztes Überholmanöver. Jedes Mal wenn ich das Gefühl hatte heranzukommen, wuchs der Abstand kurze Zeit später wieder an. Leider blieb der Kampf erfolglos.

Glücklich erreichte ich nach 1:48:19 das Ziel und freute mich bereits auf die Erbsensuppe.

Platz 34
Platz (Altersklasse: M35) 4
HM 01:48:19

Impressionen vom Lauf.

35. Vattenfall Berliner Halbmarathon 2015

Zum dritten Mal lief ich den Berliner Halbmarathon. Nach dem ich 2009 und 2010 mit Freunden den Rundkurs in Berlin gelaufen bin, ging ich diesmal alleine an den Start. Bei den letzten Starts konnte ich den Lauf immer mit den Besuchen der Auswärtsspiele des BVB im Berliner Olympiastadion verknüpfen. Diesmal haben wir den Rennen zum Familienausflug gemacht. Das erste Mal, dass mich meine Kinder am Straßenrand angefeuert haben.

Aufgrund der fehlenden bzw. veralteten Referenzzeiten startete ich aus dem letzten Block. Bei kühlen Temperaturen zogen 30.000 Läuferinnen und Läufern durch die Straßen Berlins. Vorbei am Berliner Dom, durch das Brandenburger Tor und an weiteren wichtigen Berliner Wahrzeichen zog sich die fast unendliche lange Schlange der Teilnehmer.

Trotz des wenigen Trainings lief es soweit ganz gut. Nach 54:57 Minuten erreichte ich die 10km-Marke. Der Lauf über den Kurfürstendamm mit den vielen Zuschauern am Seitenrand spornt jeden Läufer an. Ich führte ein internes Duell mit einer Dänin, die mich pausenlos überholte und dann wieder zurückfiel. Ob sie oder ich so inkonstant gelaufen bin, kann ich gar nicht sagen.

Die Kräfte hatte ich mir zum Glück so eingeteilt, dass ich am Ende sogar einen langen Endspurt hinlegen konnte und bei 01:57:59 die Ziellinie erreichte. Im Vergleich zu den vorherigen Läufen in Berlin war dies die langsame Zeit, aber es sollte ja auch erst der sportliche Beginn der Laufsaison werden.

Den nicht so fitten Zustand meines Körpers, bzw. die lange Pause habe ich dann ein paar Tage später spüren dürfen. Während der Gartenarbeit setze mich dann ein Hexenschuss aus. Nun kannte ich meine Grenzen und Aufgaben für die nächsten Wochen.

Nicht nur Ausdauer trainieren, sondern auch regelmäßig Kräftigungsübungen durchführen.

Platz 8654
Platz (Altersklasse: M35) 1270
5 km 00:27:29
10 km 00:54:57
15 km 01:23:06
HM 01:57:59

Fotoquelle: http://www.berliner-halbmarathon.de/news-und-media/pressebereich/

New York City Marathon 2015 – Der Startschuss

Der New York Marathon 2015 fand am 1. November statt. Nicht mit mir, aber ein Freund von mir lief den Marathon durch die fantastische Stadt. Um zu schauen, mit welcher Zeit er ins Ziel läuft, schaute ich mir den Live-Stream im Internet an.

Ich sah die Massen an Läufern ins Ziel kommen und in mir wuchs die Wunsch ebenfalls wieder einen Marathon zu laufen.

Bereits 2008 bin ich in Köln einen Marathon gelaufen. Mit 04:31:14 hatte ich damals mein Ziel unter 4 Stunden laufen sehr stark verfehlt. Anschließend lief ich noch zwei mal den Halbmarathon in Berlin. Mit Zeiten von 1:50 und 1:57 trotz unkoordinierten bis gar keinem Training, doch sehr ordentlich.

Doch mit der Familiengründung, dem Heranwachsen der Kinder und einer Hausrenovierung schlief die sportliche Bewegung komplett ein. Zum Glück zeigte mein Körper dies nicht und ich konnte mein Gewicht halten. Somit hatte ich eigentlich auch keinen wirklichen Grund wieder anzufangen.

Ich sah also nun die glücklichen Läufer auf den letzten Metern und fragte mich mit jeder Zielankunft, warum ich gerade vor dem Computer sitze und mich nicht bewege. Die Motivation stieg mit jeder Minute und mit jedem Finisher.

Ich fing an zu recherchieren. Welche Marathon ist im Herbst und bietet somit genug Zeit für die Vorbereitung? Da mein Schwager in Berlin wohnt, wäre das doch eine gute Option.

Es war der 1. November. Einen Tag später lief die Anmeldephase für den Marathon ab. Da es jedes Jahr in Berlin ein Losverfahren gibt, startete ich den Versuch. Gleichzeitig meldete ich mich zum 35. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON am 29. März an.

Der Startschuss war gemacht. Jetzt hieß es raus und trainieren. Bis zum März bis Berlin.

Wie es mir beim Halbmarathon erging? Hier lesen

Fotoquelle: Shutterstock