8. AOK – Firmenlauf Dortmund

AOK und BVB, olé olé

Kurzfristig bekam ich die Möglichkeit im Team Schwatzgelb.de beim 8. AOK-Firmenlauf Dortmund rund um den Phoenixsee zu laufen.
Der Start zur 6,7 km lange Strecke war direkt am Hochofenwerk im Gewerbegebiet Phoenix West und somit schon einmal in einer sehr imposanten Kulisse. Oder wie man bei uns im Ruhrgebiet sagt, im Schatten der Industriekultur.
Den Lauf wollte ich zur letzten Leistungsüberprüfung vor dem Triathlon in Kaiserau nutzen und plante daher mit einem Schnitt von 5:00 zu laufen.
Wir reihten uns in die Startblöcke ein und plötzlich befanden wir uns im Block unter 30 Minuten. Alles klar, dann lasse ich wohl doch erst einmal einige Läufer vorbei.

Ballern statt Plan

Doch mit Startbeginn war der Plan passé und die Änderung hieß Ballern.
Die ersten Kilometer lief ich unter 4:30. Die Strecke und die Mitläufer luden aber auch zu solch einem Tempo ein. Bei hervorragenden sonnigen 18 Grad zog die Karawane um den Phoenixsee zurück zu Phoenix West.
Bei 30:12 erreichte ich die Ziellinie und wurde ihm Ziel bereits von Stolle und Hussi, die beide Zeiten um 25:00 liefen erwarten. Die restlichen Starter vom Team Schwatzgelb.de erreichten in kurzen Abständen ebenfalls das Ziel.

Firmenlauf um den Phoenixsee – Eine wirkliche tolle Veranstaltung

Der AOK-Firmenlauf ist ein schöner Lauf in einer wirklichen tollen Umgebung. Ebenfalls ist die Verpflegung im Ziel sehr positiv hervorzuheben. Da unsere Firmen in den nächsten Jahren in das Gewerbegebiet Phoenix West umzieht, hoffe ich demnächst mit der Firma dort laufen zu können.

Platz 150
Platz (Altersklasse: M40) 137
6,7 km 00:30:12

44. Internationaler Kamener Volks und Straßenlauf 2016

Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker. Der erste Blick ging nach draußen. Es regnete nicht und somit stand fest, ich laufe gleich in Methler beim traditionellen Mailauf des TVG Kaiserau.

Nur eine Woche nach dem Marathon in Düsseldorf traute ich mir keinen Halbmarathon wie im letzten Jahr zu, sondern startete diesmal über die 10km-Strecke. Eine weise Entscheidung, wie sich noch später rausstellte.

Da auf der Homepage stand, dass Anmeldungen am Tag noch bis 1 Stunde vor Start möglich sind, fuhr ich kurz vor Anmeldeschluss zum Bürgerhaus in Methler und zahlte das Startgeld von 13,50€.

Gemeinsam mit Eike ging es anschließend zum Start auf dem Sportplatz des SuS Kaiserau. Nach dem Start des Halbmarathons um 9:30 Uhr bildete sich eine große Traube aus 10km und 5km-Läufern und Walkern. Ein gemischtes Feld was den Start komplizierte. Eine Einteilung nach Läufern und Walkern hätte das Feld etwas entzerren können, aber so musste ich mich erst einmal durchkämpfen.

Eike und ich hatten das Ziel an die 45 Minuten ranzulaufen und starteten dadurch sehr optimistisch. Die durchschnittliche Kilometerzeit von 4:15 merkte ich ab Kilometer 3-4. Ich kämpfe um zumindest die 4:30 zu halten. Jedoch spürte ich deutlich die Strapazen aus der Vorwoche beim Marathon. Eike baute einen Vorsprung von ca. 50-100 Meter zu mir auf.

Zum Glück pendelten sich seine Zeiten nun auch bei 4:30 ein, so dass der Abstand gleichblieb und ich Ihn als Motivation nutzen konnte. Bei der Motivation blieb es jedoch. Die Hoffnung ihn noch einzuholen, musste ich auf dem letzten Kilometer aufgeben. Der Oberschenkel wurde härter und machte langsam zu. Mit 4:40 rettete ich mich ins Ziel.

In Berlin zeigte die Uhr 5 Sekunden über 1:45. In Methler waren es wieder 5 Sekunden über der Wunschzeit. Zum zweiten Mal in diesem Jahr lief ich somit knapp über meiner Wunschzeit über den Zielstrich.

Als Belohnung gab es trotzdem im Ziel bei Sonnenschein, die vorher schon anvisierte Erbsensuppe.

31. Barbara-Runde

„In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für Ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar.“

Damit viele Gäste kommen, starte Barbara eine Laufserie. Die Barbara-Runde. Nun so oder ähnlich, wird es ganz bestimmt nicht gewesen sein. Die Barbara-Runde wird jährlich vom SuS Oberaden durchgeführt und ist traditionell ein Teil der Hellweg-Laufserie.

Am 14. November bei typischen November-Wetter starteten 298 Läuferinnen und Läufer um 10km durch die Oberadener und Bergkamener Wälder zu laufen. Neben dem 10km Hauptlauf wurde auch ein 5km-Lauf, 10km Walking und einige Kinderläufe angeboten.

Zum Glück regnete es während des gesamten Laufes nicht wie am Vormittag, jedoch war die Waldwege gespickt mit kleinen Stolperfallen in Form von Pfützen und Schlammfeldern.

Start der Barbara-Runde war auf dem Sportplatz des SuS Oberaden und zunächst liefen wir ca. 300 über die Tartanbahn bevor es durch die Straßen sowie Feld- und Waldwege Oberadens ging.

Kurz nach dem Start schloss ich mich einer 5er Gruppe an. Mit einem Schnitt knapp unter 4:30 war ich gut unterwegs. Jedoch unterschätze ich die Höhenmeter. Einen so hügeligen Lauf hatte ich nicht erwartet, so dass ich kurz nach der 5km Marke das Tempo rausnehmen musste. Einige Läufer musste ich an mir vorbeiziehen lassen. Die Gruppe blieb in Sichtweite, aufschließen konnte ich jedoch nicht mehr. Nach der kleinen Verschnaufphase konnte ich das Tempo wieder auf 4:30 erhöhen und zum Glück mich wieder an dem einen oder anderen vorbeikämpfen.

Fast auf der Ziellinie konnte ich noch weitere Läufer hinter mir lassen. Dieses Glücksgefühl hielt nicht lange an, denn auf dem letzten Meter wurde ich noch locker von einer jungen Läuferin der LG Osnabrück überholt. Immerhin bin ich mit 45:21 Min als 53. Teilnehmer ins Ziel eingelaufen und somit nur knapp an den Top 50 vorbei.

Platz 53
Platz (Altersklasse: M35) 4
5 km 00:22:11
10 km 00:45:21

 

Fotoquelle: http://www.wa.de/sport/werne-bergkamen-herbern/31barbararunde-oberaden-5866937.html

35. Nürburgringlauf 2015

Zu Fuß auf dem Nürburgring

Da ich dies mal besser vorbereitet in den Marathon starten wollte, als noch beim ersten Marathon in Köln, informierte ich mich im Internet über geeignete Trainingspläne. Ich wählte schließlich einen 3:30h-Plan von Runnersworld und fing mit dem Training im Urlaub auf Langeland in Dänemark an.

In der 3. Vorbereitungswoche auf den Berlin Marathon stand der erste offizielle lange Wettkampf an. Gemeinsam mit Thomas und Judith wollten wir die Grüne Holle am Nürburgring bezwingen. Schwedenkreuz, Adenauer Forst, Kesselchen, Hohe Acht oder Schwalbenschwanz. Begriffe, die für jeden Motorsportfan wie Musik in den Ohren klingt. Diese durchzulaufen ist dann doch eine ganz andere Herausforderung.

Das Training auf Langeland war schon nicht ganz leicht, da es überraschend viele Steigungen gab, für den Nürburgringlauf war es ein guter Vorgeschmack.

24,4 km auf der Nordschleife mit 528 Höhenmeter war eine echte Herausforderung, vor der ich richtig Respekt hatte. Dies sollte sich auch bewahrheiten.

Nach dem Regen und kommt die Sonne

Bei sehr durchwachsenen Wetterverhältnissen starteten wir auf der Start- & Zielgeraden der Formel 1-Strecke. Der Lauf findet jedes Jahr gemeinsam mit den traditionellen Rad am Ring-Rennen statt und so war die Rennstrecke gespickt mit Zelten der Radfahrer und Läufer. Naja, zumindest die ersten Meter auf der Grand Prix-Strecke, den bald ging es raus auf die von Bäumen umgebende Nordschleife.

Wie eine lange Schlange zog das Feld über die noch aktive Rennstrecke. Zunächst ging es von ca. 600 Höhenmeter nur bergab auf 325 Meter. Dies ging bis ca. 12 Km. Kleines Ein mal Eins. Es lagen noch 12 km Bergauf vor uns und die zweiten 12 km hatten es echt in sich.

Wer trinkt verliert

Als kleines Highlight kann die letzte Verpflegungsstation vor dem Anstieg angesehen werden.

In der Beschreibung der Strecke wurde sogar empfohlen einige Passagen zu gehen, um Kraft so zu sparen. Nicht mit dem Commander. Ich lief durch.

Die nächsten 7 km waren den geprägt durch den durchgehenden Anstieg und durch die mittlerweile häufig wechselnden Wetterbedingungen. Ob Strömender Regen oder strahlender Sonnenschein, alles wurde geboten.

Als ich die letzte Steigung zur Zielgerade erschöpft erreichte, freute ich mich wahnsinnig. Die vier Buchstaben ZIEL wurden immer größer und die Zuschauertribünen

Fotoquelle: http://www.nuerburgring-lauf.de/pressebilder